Züchtung von scrapie-resistenten Tieren und Identifizierung / Registrierung von kleinen Wiederkäuern


Land
Niederlande

Projektumfang
EUR 12 Mio.

Zeitspanne
2001-2004

Aufgaben
In den Niederlanden besteht seit 1998 in der Schafzucht ein Programm zur Bekämpfung von Scrapie, basierend auf der Selektion von gegen diese Krankheit genetisch resistenten Tieren. Das Projekt stellt ein beschleunigt betriebenes Programm dar, um sicherzustellen, dass im Jahre 2004 eine ausreichend große Anzahl von Schafen, insbesondere Zuchtwiddern, in den Niederlanden zur Verfügung stehen wird, um zu verhindern, dass die obligatorische Deckung mit resistenten Widdern aufgrund ungenügender Anzahlen zu einem Problem wird.

Als Grundlage für das Bekämpfungsprogramm wurde ein Identifizierungs- und Registrierungssystem für kleine Wiederkäuer entwickelt. Ab dem Frühjahr 2005 dürfen für die Schlacht verkaufte Lämmer nur von resistenten ARR/ARR-Widdern gezeugt werden, was die Sicherheit von niederländischem Lammfleisch für den menschlichen Verzehr verbessert.

Zum Zwecke der Identifizierung und Registrierung von Schafen hat der Gezondheidsdienst voor Dieren (GD) ein eigenes Computerprogramm (IDR) zur individuellen Erfassung von Tieren entwickelt. Alle am Programm beteiligten Schafzüchter sind verpflichtet, jedes einzelne Tier beim GD anzumelden; die Kosten hierfür sind vom Züchter zu tragen. Jedes Tier wird (mithilfe einer Ohrmarke) identifiziert, und Blutproben werden mit einem entsprechenden Strichcode erfasst. Beide Angaben werden in einer Datenbank gespeichert.

Der GD ist die für dieses neu entwickelte Identifizierungs- und Registrierungssystem in den Niederlanden autorisierte Stelle.

Hauptauftraggeber
GD - Tiergesundheitsdienst Deventer

Partner
Keine

Donnerstag 25 Oktober 2007